Neue Gruppe der Verlässlichen Grundschule auf dem Sulgen
Ab Montag, 9. Januar 2012 nimmt die neue Gruppe seine Arbeit auf.
Zu den üblichen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7.15 - 8.35 und 12.10 - 13.30 Uhr während der Schulzeit werden Grundschüler von der Erzieherin Frau Lang betreut. Es sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen sind ab Montag, 9.Januar 2012 bei Frau Renate Much, Leiterin des Lokalen Familiennetzes 07422/29548 möglich. Kosten für die Betreuung der Verlässlichen Grundschulen:
1. Kind 30€, 2. Kind 25€ monatlich, Monat August frei
Der Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Schramberg trauert um
Frau Andrea Böhler
Frau Andrea Böhler war Mitarbeiterin der ersten Stunde und hat tatkräftig beim Aufbau des Lokalen Familiennetzes mitgewirkt.
Auch nach ihrem krankheitsbedingten Ausscheiden hielt sie weiterhin Verbindung zum Verein und mit den Mitarbeiterinnen und dem Familiennetz.
Wir werden Frau Andrea Böhler ein ehrendes Andenken bewahren
Zehn Jahre Lokales Familiennetzes in Schramberg
Seit zehn Jahren gibt es das Familiennetzwerk des Deutschen Kinderschutzbundes Schramberg - eine Erfolgsgeschichte.
"Der Deutsche Kinderschutzbund Schramberg e.V. (Betreiber) betreibt ab dem 1. November 2001 im Stadtteil Sulgen ein lokales Familiennetz. Das Familiennetz besteht aus verschiedenen Angeboten zur Familienentlastung und Familienbegegnung, einem Hort an der Grund- und Hauptschule Sulgen, einer Hausaufgabenbetreuung, der Verlässlichen Grundschule auf der Grund- und Hauptschule Sulgen und ggf. einer Ferienbetreuung".
Mit diesem ersten Absatz aus dem Vertrag zwischen der Stadt Schramberg und dem Kinderschutzbund Ortsverband Schramberg begann eine lange Erfolgsgeschichte. Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit für die Familien war das Ziel dieser verschiedenen Einrichtungen, für das sich der Kinderschutzbund unter seiner damaligen Vorsitzenden Evelyne Neff engagierte. Die Sozialpädagogin Renate Much konnte als Leiterin des Lokalen Familiennetzes gewonnen werden.
Es begann mit fünf Gruppen, die 60 Kinder vor und nach dem Unterricht bzw. am Nachmittag versorgten Die Arbeit wurde von 12 Mitarbeiterinnen getragen.
In den letzten zehn Jahren hat sich viel verändert. Im November 2011 wurden inzwischen 130 Kinder in 12 Gruppen betreut, davon sieben auf dem Sulgen und fünf Gruppen an der Berneck-Grundschule in der Talstadt. In den letzten zehn Jahren wurden 19 mal eine Ferienbetreuung organisiert, meist in Oster- und Herbstferien, was für die berufstätigen Eltern eine wichtige Entlastung darstellte. Sechsmal wurde im Rahmen des Lokalen Familiennetzes der Kurs des Kinderschutzbundes " Starke Eltern - Starke Kinder" veranstaltet. Dieses soll Eltern Hilfestellung bei vielfältigen Erziehungsfragen anbieten. Diese Kurse werden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Schramberg organisiert.
Zweimal fand der "Trau Dich Was Kurs" statt. Mit diesen Kursen sollten Kinder lernen sich besser selbst zu behaupten und erst gar nicht in die Situation zu kommen Opfer zu werden. Weitere Angebote waren elf Vorträge zu verschiedenen Themen ums Kind wie "Stressabbau für die Familie", "ADHS" und "Konzentrationsstörungen", "Umgang mit Medien" und anderen. Diese Veranstaltungen waren immer gut besucht. Für das Familiennetz bekommt der Kinderschutzbund Zuschüsse. Es gibt Geld von der Stadt, vom Landkreis Rottweil, sowie vom Regierungspräsidium.
Peter Schimak, der jetzige Vorsitzende der Kinderschutzbundes sieht gerade in den letzten Monaten eine enorm gestiegene Nachfrage von Eltern für die Einrichtungen und sieht den Kinderschutzbund vor einer großen Kraftanstrengung. "Die Entwicklung des Familiennetzes zeigt aber auch, dass der Kinderschutzbund bereits bei der Planung im Jahr 2000 großen Weitblick bewiesen hat, der heute den Schramberger Kinder zugute kommt", so Schimak.
Weltkindertag 2011
Schon traditionell beschenkt der Kinderschutzbund Schramberg e.V. zum Weltkindertag alle Zweitklässer der Grundschulen der Großen Kreisstadt mit einer Einladung ins Subiaco. In diesem Jahr war der Film: Mein Freund Knerten ausgewählt.
Basierend auf den legendären Kinderbüchern der norwegischen Autorin Anne Catharina Vestly und mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet, erzählt der Film die Geschichte des kleinen Lilebror, der mit seiner Familie aufs Land zieht. Dort ist das Leben zwar billiger, aber nicht einfacher schon gar nicht ohne Freunde. Da fällt ihm ein Zweig vor die Füße - KNERTEN, ein fantastisches, lustiges Zweigmännchen und bald ein echter Freund.
Gemeinsam bestehen sie viele Abenteuer, lernen eine Prinzessin kennen, verhelfen dem Vater einem Strumpfhosenverkäufer zum Erfolg und leben ihr Motto: niemals aufgeben.
Den insgesamt 240 Schülerinnen, Schülern und den Lehrerinnen bereitete der Film viel Vergnügen, was mit begeistertem Beifall demonstriert wurde.
Vortrag von Rechtsanwalt Oliver Ebert am 18.10.2011 zum Thema
"Tatort Internet - Risiken und Fallen im Netz"
Mit dem Satz "Das Internet vergisst nichts machte RA Ebert auf ein grundsätzliches Problem aufmerksam. Alles was irgendjemand mal ins Netz gestellt hat, bleibt erhalten. Das ist besonders unangenehm, wenn Kinder und Jugendliche über da Netz gemobbt werden, oder beleidigende Äußerungen ins Netz gestellt werden. Auch Jugendliche, die sich auf Parties in mehr oder weniger betrunkenem Zustand selber ablichten und ins Netz stellen, wissen oft gar nicht, das Personalverantwortliche von Firmen über solche Bilder gut informiert sind. Wenn man Pech hat, ist so der angestrebte Ausbildungs- oder Berufsplatz weg. RA Ebert verwies auf das Problem, dass bestimmte Jugendliche auch negativ in ihrer persönlichen Entwicklung beeinträchtigt werden können, die viele Gewaltfilme und bestimmte Killerspiele konsumieren. Er machte auch deutlich, dass die Möglichkeit des Internets anonym mit Kindern und Jugendlichen Kontakt aufnehmen zu können von Pädophilen gerne genutzt wird. RA Ebert riet den Eltern darauf zu achten, welche Seiten die Kinder im Internet aufrufen. Man kann bestimmte Seiten auch technisch sperren.
Was die sozialen Netzwerke wie StudiVZ, SchülerVZ und Facebook betrifft, riet er den Internetnutzern dringend sehr vorsichtig mit ihren persönlichen Daten umzugehen. Soe sei es wichtig für bestimmte Kontakte nicht den wirklichen Namen sondern einen "Nicknamen" einzugeben. Er warnte auch davor persönliche Fotos weiterzugeben, weil es schwer werden kann, sich gegen eine missbräuchliche Benutzung zu wehren.
Besonders heimtückisch erweisen sich Abmahnungen und Abofallen. Gerade bei Tauschbörsen für Musikalben oder Filmen sei vielen Jugendlichen nicht bewusst, dass sie mit einem Download Urheberrechte verletzen können. Das könne sehr teuer werden und schnell in einen vierstelligen Eurobereich gehen. Zu einer Unterlassungsklage die mit teuren Anwaltsgebühren gekoppelt sind, kommen noch zusätzliche Schadensersatzforderungen dazu. So können aus einem Album mit 8 Titeln durchaus Kosten in Höhe von über 1500€ oder bedeutend mehr entstehen. Entscheidend sei leider oft nicht, wer tatsächlich den Mausklick mache, haftbar sei der Anschlussinhaber, der vielleicht seinen Internetzugang nicht gut genug abgesichert hat. Dabei sollten die Internetnutzer bedenken, dass bei einer Klage wegen Urheberrechtsverletzungen keine Rechtsschutzversicherung einspringe.
Bei den Abofallen hätten sich inzwischen Verbesserungen ergeben. Es müsse deutlich sein, was man mit einem Mausklick wirklich erwerbe. Wenn allerdings gar nicht klar war, dass man eine Verpflichtung eingeht, dann könne ein etwaiger Vertrag angefochten bzw. widerrufen werden.
Die vielen Anfragen nach dem Vortrag an RA Ebert und der vollbesetzte Saal zeigten deutlich, dass man mit dem Thema "Tatort Internet" wohl richtig gelegen ist und es ein großes Informationsbedürfnis bei vielen Eltern getroffen hat.

Bei der Jahreshauptversammlung am Montag, 9. Mai 2011 wurde die langjährige Kassiererin Frau Astrid Ertel-Günnewig verabschiedet. Peter Schimak bedankte sich für die Arbeit, die sie seit 1996 für den Kinderschutzbund OV Schramberg vorbildlich geleistet hat, mit einer Blumenkomposition.
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29. November 1990 - 29. November 2010
20 Jahre Deutscher Kinderschutzbund Schramberg e.V.
Am 29. November 1990 haben engagierte Bürgerinnen und Bürger um Evelyne Neff, der ersten Vorsitzenden, den Kinderschutzbund Ortsverband Schramberg gegründet.
Seither hat der Kinderschutzbund Schramberg viel geschafft:
Es begann mit der Unterstützung von Aussiedlerfamilien mit einer Krabbelgruppe, dann der ersten Hausaufgabenbetreuung auf dem Sulgen, an der Graf-von-Bissingen-Schule bis 2009. Bis 2000 gab es den Kindergarten im Höfle.
2001 wurden auf dem Sulgen die Einrichtungen der Verlässlichen Grundschule und der Hausaufgabenbetreuung um den Hort an der Schule, Ferienbetreuung und Anlaufstelle für Eltern ergänzt und sind als "Lokales Familiennetz" in der Stadt bekannt.
Hausaufgabenbetreuung und Verlässliche Grundschule an der Berneckschule sind ebenfalls Module des Netzes.
Beratungstelefon, Babysitterkurs, Elternkurse, Vorträge, usw. zeigen dass wir es ernst meinen mit dem Motto: LOBBY FÜR KINDER zu sein
KINDERFEST
am 19. Juni 2010
Bilder über die Ausstellung im Foyer der Turn- und Festhalle sowie über die Mitmachbereiche.



Wir bedanken uns recht herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass das Fest zum 20jährigen Bestehen des Kinderschutzbundes in Schramberg ein Erfolg wurde. Vielleicht war das Wetter schuld, dass wenige Kindern und ihren Eltern sowie Mitglieder den Weg zu uns gefunden haben.